Imam Sajad (a.s.)



Eines Tages traf er einige Aussätzige. Normalerweise ist es so, daß um Aussätzige ein großer Bogen gemacht wird, aus Angst vor Ansteckung. Er jedoch lud sie zu sich nach Hause ein und bewirtete und pflegte sie.

Ja, das Haus Imam Zaynul 'Ābidins war ein Haus, daß allen offenstand -insbesondere den Waisen, Hilflosen, Bedürftigen.

Als Dienender in der Pilger-Karawane

Er ist Sohn des Gesandten Gottes. Pilgert zur Ka'ba. Und er vermeidet es, mit einer Pilger-Karawane zu reisen, in der er bekannt ist. Also macht er sich mit einer Karawane auf den Weg, die von sehr weither kommt, in der ihn niemand kennt, in der er ein Fremder ist. Und er sagt: 'Laßt mich euch dienen.'

Sie sind einverstanden...

Damals, als man noch zu Pferde, auf dem Kamel oder sonstwie reiste, dauerte es natürlich sehr viel länger als heute, bis man in Mekka ankam. Und während all dieser Zeit diente Imam Sağād (a.s.) - unerkannt - den Pilgern.

Unterwegs schloß sich ihnen ein weiterer Reisender an. Er aber kannte den Imam. Und so ging er nun zu den Karawanis und fragte: "Wißt ihr eigentlich, wer es ist, der euch dient?" Sie antworteten: "Wir kennen ihn nicht näher. Jedenfalls ist er ein kultivierter junger Mann, von hervorragendem Charakter." Er darauf: "Ihr wißt tatsächlich nicht, wer er ist. Denn wenn ihr es wüßtet, würdet ihr ihn nicht herumkommandieren und euch von ihm bedienen lassen."

Sie fragten, neugierig geworden: "Ja, wer ist er denn?"

Er: "Es ist Ali Ibn al Hussayn Ibn al Ali Ibn al Abi Tālib (a.s.), ein Enkel des Gesandten Gottes."

Als sie dies hörten, ließen sie alles stehen und liegen und liefen zu ihm. Zu Imam Sağād (a.s.). Warfen sich ihm zu Füßen, küßten ihm die Hände und beteuerten:



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