Charta der FreiheitDie Menschen machte zu drei Arten: Eine Gruppe wurde gesegnet mit Verstand, (eine mit) Wissen und (eine mit) Großzügigkeit Eine andere, aus Engeln, wußte nichts außer Anbetung" ... Es ist charakteristisch für den Menschen, daß er eine Ansammlung von widersprüchlichen Antrieben und Beweggründen ist. Ihm wurde Freiheit gewährt, um den Weg in die Vollkommenheit zu beschreiten. Diese Freiheit mit ihrem großen Wert ist zum Wohle der Bewegung auf Vollkommenheit hin - in der selben Weise, in der auch das menschliche Leben selbst für die Vollkommenheit bestimmt ist. "...wir schufen den Menschen und Dschinn nur, damit sie uns dienen..." (Heiliger Qur’an) Gott schuf die Menschen und die Dschinn allein zu dem Zweck, die Stufe der Dienerschaft zu erreichen, welche eine erhabene Stufe darstellt. Freiheit ist, wie das Recht auf Leben, eine Voraussetzung zur Dienerschaft zu Gott. Im Westen sind sie so weit in ihrer Negierung von Pflichten und Verantwortung, daß sie jede Art von religiösen oder nicht-religiösen Gedanken von sich weisen, die in irgendeiner Weise Gebote und Verbote, Pflichten und Verbote beinhalten. In den Werken von liberalen amerikanischen und quasi-amerikanischen Schreibern und ihren Anhängseln und Gefolgsleuten in anderen Ländern - unglücklicherweise einschließlich unseres eigenen - beobachtet man, daß sie sagen, freie westliche Gedanken und die Vorstellung der Ideologie sind gegen die Idee von Geboten und Verboten. Der Islam steht dieser Position vollkommen entgegen. Die Position des Islam ist es, die Freiheit als notwendig an der Seite der Pflicht anzusehen, so daß der Mensch seine Verantwortlichkeiten erfüllen kann - mit den Mitteln seiner Freiheit große Errungenschaften vollbringen und großartige Entscheidungen treffen kann, um somit Vollkommenheit zu erreichen. Deshalb ist es mein erster Vorschlag an diejenigen, die schreiben und Themen behandeln: Laßt uns unabhängig (darin) sein, wie wir Freiheit verstehen. Laßt uns unabhängig sein beim Denken - ohne andere dabei nachzuplappern. Mein zweiter Vorschlag ist, daß die Freiheit nicht mißbraucht werden sollte. Heutzutage wiederholen manche Leute ständig die Phrase von der "kürzlich erlangten Pressefreiheit". Aus meiner Sicht gibt dies in keiner Weise die Tatsachen wieder. Dies ist etwas, deren Quelle feindliche, ausländische Sender sind. Natürlich schreiben sie heute gewisse Dinge in Zeitungen und Magazinen und geben feindliche Standpunkte wieder. Einige dieser Personen (die diese Phrasen von sich geben) haben das in der Vergangenheit nicht getan. Aber andere haben dies auch in der Vergangenheit getan. Wir haben in der Vergangenheit vielfach viele Vorfälle harter Kritik gegen den damaligen Präsidenten und verschiedene Offizielle und sogar gegen Prinzipien der Revolution selbst bezeugen können. Aber niemand hat sich um sie gekümmert. Oh ja, es gab einige Personen, deren Hintergrund zwielichtig war und deren Hände besudelt waren. Sie wagten es (seinerzeit) nicht, ihre Standpunkte wiederzugeben. Und selbst wenn sie es getan hätten, niemand hätte sie zurückgehalten. Sie hätten die selben Dinge sagen können, die sie heute sagen. Niemand hätte sie gestoppt. Denn sie selbst waren ängstlich, denn sie hatten schlechte Absichten. Ihre Feindseligkeit gegen die Revolution, gegen den Imam und gegen die islamischen Gedanken des Imam waren seit langem bekannt gewesen, aber ihnen hatte es an Mut gefehlt, hervorzutreten.
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